Orgelbaumuseum Schloss Hanstein

Ostheim vor der Rhön

Vom Schloss zur Kirchenburg

Der Ostheimer Klangweg führt Sie als Besucher durch die winkligen Gassen der Altstadt abseits vom Rummel der lebendigen Haupt- und Einkaufsstraße. Hier finden Sie die nötige Stille, um den fernen Klängen der Geschichte Ostheims zu lauschen. Die Stationen des Klangwegs wirken dabei als Verstärker: Sie fangen die leisen Töne historischer Ereignisse und Begebenheiten auf und machen sie wieder hörbar, spürbar und erlebbar. Dass diese Töne immer wieder an die Klänge von Orgeln erinnern, liegt in der großen Orgelbautradition der Stadt begründet.

Der Klangweg verbindet zwei faszinierende Zeugen einer reichen städtischen Geschichte: Das Orgelbaumuseum Schloss Hanstein – einen spätmittelalterlichen Rittersitz – mit der berühmten Ostheimer Kirchenburg – der größten ihrer Art in Europa. Gleich wo Sie starten, Sie werden begeistert sein !

Die Orgel und das Holz

Hoch gelobt wird der Klang hölzerner Pfeifen: Sie klingen „lieblich“, „anmutig“ oder gar „fremd, sanft und subtil“. Die Konstruktion und die Wahl der Holzart erzeugen diese „Weichheit“ im Klang. Bringen Sie das Holz zum Klingen – und lauschen Sie seinen sanften Klängen!

Die Orgel und der Stein

„Stein-“ oder „Felsenorgeln“ schuf die Natur, als Vulkane vor Jahrmillionen flüssiges Magma zur Erdoberfläche pressten. Es erstarrte zu regelmäßigen Säulen, die versteinerten Orgelpfeifen gleichen! Stecken Sie Ihren Kopf in den Summstein – Summen Sie und genießen Sie die Vibrationen!

Die Orgel und der Wind

Erst das harmonische Zusammenspiel von Windmacher – auch: „Bälgetreter“ – und Organist entlockt der Orgel ihre überwältigende Klangvielfalt. Versuchen Sie sich selbst als „Bälgetreter“ – machen Sie ordentlich Wind und lassen Sie’s pfeifen!

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Bayerische Sparkassenstiftung